Donnerstag, 31. Dezember 2020

Frontseite

Frontseite klingt sehr martialisch, so nach "Im Westen nichts Neues".
Aber das soll damit nicht gemeint sein.
Frontseite heißt Titelblatt, heißt: Was will dieser Blog mit dem seltsamen Namen?
Dieser Blog ist ein Männerblog. Er ist ein Männerblog, weil ich ein Mann bin und damit die männliche Sicht der Dinge einbringe. Er ist ein Männerblog, weil er die Anliegen der Männer- und Väterbewegung fördern soll, wie ich sie sehe.
Für mich sind Ziele der Männerbewegung:

  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen für Männer zu beseitigen,
  • Männern ein positves Selbstbild zu geben,
  • männliche Anliegen in die Gestaltung der Gesellschaft einzubringen,
  • die Entwicklung von Buben zu selbstbestimmten und selbstbewußten Männern zu fördern,
  • Männern einen offenen und ungezwungenen, unverklemmten Zugang zu ihrer Sexualität und ihrer Körperlichkeit zu ermöglichen,
  • Männer ein ungezwungenes und offenes Verhältnis zu anderen Männern zu ermöglichen
Für mich sind Ziele der Väterbewegung:


  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen von Vätern zu beseitigen,
  • die Rolle des Vaters in der Familie und im Bezug zu seinen Kindern zu stärken
  • das Miteinander von Vätern und Kindern zu fördern,
  • Vaterschaft stärker gesetzlich zu schützen
  • Vaterschaft und die wichtige Rolle derselben in der Gesellschaft stärker zu verdeutlichen.
Ich versuche in diesem Blog durch eigene Postings und durch Zitate, Diskusstionsgrundlagen und Argumentationshilfen zu geben.

Ein weiteres Thema, das mich beschäftigt ist, der Mensch in Staat und Gesellschaft und hier besonders die Nation als Gemeinschaft der rechtlich und politisch Gleichen.

Weitere Themen fließen ein, sofern sie mir wichtig sind, aber die obengenannten Themen sind die Kernthemen dieses Blogs, jedenfalls bis auf Weiteres.



Ein Wort zu Urheberrechten.
Ich verfolge mit meinem Blog keine kommerziellen Interessen. Es ist auch nicht meine Absicht, Autoren um ihren gerechten Lohn für geistige Arbeit zu bringen. Ganz im Gegenteil, es ist mein Ziel, Autoren, die zu den von mir ins Zentrum des Interesses gerückten Themen Bedeutendes zu sagen haben, bekannt zu machen, meine Leser auf diese Autoren aufmerksam zu machen und zu weiterer Lektüre zu animieren. In sofern betreibe ich eher Werbung, indem ich Texte in meinen Blog aufnehme.

Sollte sich dennoch jemand, in seinem Urheberrecht verletzt sehen, so genügt eine kurze Mail an dschindschin@email.de und ich lösche bzw. verkürze die entsprechenden Passagen.
Meine Leser weise ich darauf hin, dass Veröffentlichungen in meinem Blog nichts am Urheberrecht der ursprünglichen Autoren ändert, an die man sich also zu wenden hätte, wollte man die entsprechenden Texte anderweitig veröffentlichen.




Donnerstag, 28. Juli 2016

Hass im Netz

 Hass ist ein starkes Wort, wie auch Liebe.


In der politischen Auseinandersetzung geht es fast nie um Liebe und Hass. Eigentlich sollte es um Interessen gehen. Und, Interessen zu haben und diese auch zu vertreten ist legitim.
So mag es Menschen im deutschen Lande geben, die gar nicht genügend Fremde um sich herum versammelt sehen können, und dann gibt es solche, die mögen es, wenn alle Nachbarn und Freunde und Arbeitskollegen irgendwie sind wie sie.
Und beide Vorlieben haben nichts mit Liebe oder Hass zu tun, es sind einfach Vorlieben, Präferenzen. Hinter diesen Vorlieben können Weltaschauungen, tiefe Überzeugungen stecken, so wie einer die Pizza Quat Stationi mit schön bunt gemischtem Belag mag, es aberbeim Gemüsehändler schätzt, wenn die Ware sortenrein in der Auslage steht. Niemand hasst ,Möhren, nur weil er die Vermischung mit Grünkohl und Birnen ablehnt.
 Ein großer Reiz einerFernreise besteht doch darin, dort, in der Ferne, andere Menschen und andere Kulturen zu treffen, von der Landschaft ganz abgesehen. Wenn man nun mittels eines großen Rührlöffels alle Menschen durcheinander rührt, so dass am Ende nur ein beiger Einheitsbrei übrig bleibt, wo ist der Gewinn?
Und wenn ich die kulturelle und ethnische Vielfalt als Bereicherung empfinde, so heißt das noch lange nicht, dass ich das Fremde ablehne oder gar hasse.
Wenn ich gerne Kegeln gehe, in der Gruppe, dann bietet es sich doch an, mich mit Leuten zusammen zu tun, welche meine Leidenschaft teilen. Wenn ich bestimmte Werte und politische Vorstellungen habe, dann fühle ich mich am Wohlsten, wenn ich mich mit Leuten umgebe, welche meine Werte und Vorstellungen teilen. das heißt ja nicht, dass man nur im eigenen Saft schmoren muss. Aber diese warme Gefühl der Akzeptanz, des Dazugehörens, der Bestätigung der eigenen Flausen, das hat doch was.
Natürlich grenzt das ab. DIE ANDEREN sind natürlich die Idioten, die nur wegen ihres begrenzten Intellekts und ihrer einseitigen Wahrnehmung der Welt die elementare Erkinntnis verpasse, dass nämlich WIR im Recht sind.
Und jetzt beginnt die politische Auseinandersetzung,dieSuche nach Fakten und die Suche nach Mehrheiten und die Suche nach Konsens oder Kompromiss.
Hass entsteht, wenn eine Seite meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, jeden sachlichen Disput verhindert, Ausgrenzung und Rufmord betreibt,der Gegenseite das Recht abspricht, im politischen Prozess, ihr Anliegen zu vertreten.


Samstag, 14. Mai 2016

Mein Kommentar

 Homosexualität ist keine Krankheit

Ja, Homosexualität ist keine Krankheit! – Ja, Homosexualität ist Ausdruck der Vielfalt, welche der evolutionäre Prozess erzeugt! – Ja, Homosexualität, ist eine Behinderung!
Wenn das Ziel der Sexualität die Fortpflanzung ist, dann ist die Liebe zu Menschen des gleichen Geschlechts eine Behinderung! Es ist keine Sünde, denn diese Neigung ist keine Entscheidung des Einzelnen. Er hat sie in die Wiege gelegt bekommen. Aber es ist eine Behinderung!
So wie auch Hermaphroditen behindert sind. Ob Transgender eine Behinderung oder eine Krankheit ist, darüber kann man streiten. Es hängt vom Einzelnen ab, ob er einen Leidensdruck verspürt. Tatsache ist, dass trotz Operation die Selbstmordrate unter Transgendermenschen deutlich erhöht ist und dass man diese Neigung mit Psychopharmaka behandeln kann.
Wir müssen den Menschen nicht auf Einheitsformat pressen. Wir können gut mit Vielfalt leben, jeder nach seiner Facon. Wir müssen damit leben, dass nicht alle Menschen Sympathie für Andersartige haben, und das betrifft nicht nur sexuelle Neigungen, sondern auch religiöse Überzeugungen, Stigmata aller Art oder landsmannschaftliche Eigenarten (nicht jeder mag Sachsen und ihren Dialekt). Toleranz heißt dass wir uns trotz unserer Eigenarten höflich und mit Respekt begegnen, es heißt nicht, dass wir unsere Liebe und Zuneigung gleichmäßig über alle Menschen verteilen. Wer Toleranz fordert ist aber auch gefordert, seine Andersartigkeit dem Mitmenschen nicht unangemessen und penetrant unter die Nase zu reiben.

Mittwoch, 27. April 2016

Lechts und Rinks - die Vermischung der politischen Lager

Mit Kategorien, und um nichts anderes handelt es sich, wenn ich politische Meinungen als rechts oder links einordne, mit Kategorien ist es so eine Sache, weil sich die Welt eben nicht in Schwarz oder Weiß, Dunkel oder Hell einteilen lässt.

Lukas Schoppe hält die Einteilung in Rechts oder Links was die Männerrechtsbewegung betrifft, für brauchbar, wobei Rechts für das männliche Rollenbild der 50er Jahre und Links für das männliche  Rollenbild der neuen Väterlichkeit steht.

Willy Brand ist ohne jeden Zweifel ein Linker, aber sein Rollenverständnis als Vater unterschied sich in keiner Weise von dem der konservativen Konkurrenz. Das gleiche gilt für die Vaterrolle im Sozialismus/Kommunismus seeligen Angedenkens.

Eine Kategorie, die mehr verbirgt, als sie verdeutlicht, ist untauglich.


Montag, 25. April 2016

Nah dran, bis man Schweiß und Sperma riecht

Es gibt sie noch, die guten Artikel in der Zeit, allerdings von 2011:

Nah dran, bis man Schweiß und Sperma riecht!

Sex ist nichts Schmutziges, aber eben sehr, sehr körperlich. Und Männer lieben Sex, heterosexuelle, also Normalmänner, lieben Sex mit Frauen.
Und Frauen lieben auch Sex, vor allem aber lieben Frauen Geld, oder auch sonstige Versorgungsleistungen. Die Evolution hat die Menschenfrau nicht zur Schlampe, sondern zur Hure geformt, d.h. Sex nur gegen Gegenleistung. Und um das Geld für Sex zu beschaffen, muss der Mann sich selber prostituieren, nämlich im Beruf, sich vom Chef, den Kollegen sogar den Untergebenen ficken lassen. Die Frau samt ihrer Kinder schickt den Mann auf den Strich und hat kein schlechtes Gewissen dabei.

Dagegen ist Prostitution ein ehrliches Geschäft.

Besonders erhellend ist der letzte Abschnitt des Interviews:

ZEIT ONLINE: Wie viele der vielen Hundert Huren, mit denen Sie gesprochen haben, wollten weg aus ihrem Job?
Glawogger: So viele wie in jedem anderen Job auch. Diese Frage wird komischerweise immer so gerne gestellt. Wenn ich einen Film über ein Großraumbüro drehe und frage, wie viele da raus wollen, dann glaub ich, sind's mehr.

Sonntag, 24. April 2016

Das Schweigen der Männer - Dasa Szekely

Eine Rezension im Blog Tichys Einblick brachte mich dazu, das Buch "Das Schweigen der Männer" von Dasa Szekely auf meinen Kindle zu laden und es erst mal quer zu lesen.
Vom Stil her reiht es sich ein in das Genre unternehmensorientierter Ratgeberliteratur, denn die Autorin arbeitet als Coach in diesem Umfeld. Ja es ist viel die Rede von Männern und Frauen und Beziehungen und Ehe, aber über allem steht der berufliche Bezug, wie unreife Männer sowohl in Beruf als auch im Privatleben schlecht performen, auf Grund ihrer Unreife Probleme erzeugen, nicht zuletzt für die mit ihnen verbandelten Frauen.
Die Typen, die sie hier beschreibt, mag man in der freien Wildbahn tatsächlich häufiger finden, den Old-School-Mann, den Patriarchen, den modernen Despoten, den ewigen Jungen, den zahnlosen Tiger und den Old Wolf Babyboomer.
Schön beschreibt sie auch die Strategien der Vermeidung und Problemleugnung und die Folgen von dysfunktionaler Kommunikation.
Ihre Forderung nach einem Ministerium, das sich ausschließlich um die Belange von Jungen und Männern kümmert ist geradezu revolutionär.
Enttäuschend ist dann, dass die Autorin die Mär von den 22 Prozent Gehaltsunterschied wiederholt.
Was dieses Buch nicht thematisiert ist, warum Männer so sind, wie sie sind, denn Männer sind sehr, sehr anpassungsfähig und darüber, zumindest die Männer der Ober- und Mittelschicht blitzgescheit.
Die Männer spiegeln mit ihrem ambivalenten Wesen das ambivalente Wesen der Gesellschaft wieder, welche nämlich z.B. die bestraft, die klare Positionen beziehen und die Verantwortung dafür übernehmen, und die belohnt, siehe Mutti Merkel, die nebelhaft daher kommen.
Auch Frauen geben Männern ambivalente Botschaften, denn Frauen wollen den Alphasoftie, der wie der Wolperdinger noch nie gesichtet wurde. Und Frauen bekommen geliefert, was sie bestellt haben.
Und ob das Arbeitsleben komfortabler wird, weil jetzt mehr Frauen daran teilnehmen, darf bezweifelt werden. Die Arbeitswelt wurde durch technischen Fortschritt frauenkompatibler, weswegen mehr Frauen eingeströmt sind, nicht umgekehrt. Frauen sind auch nicht gleichmäßig ins Erwerbsleben geströmt, sondern nur in gut beheizte und saubere Bereiche, mit der Kaffeemaschine in reichweite. Um die gefährlichen, unangenehmen, einsamen Jobs bemühen sie sich nicht. Frauen haben auch nichts erobert, wie wurden hereingebeten, machmal sogar hereingetragen, siehe Quote.
Die Männer reagieren auf weibliches und sonstiges Genöle mit Verweigerung und Ausweichbewegung, sie sind ja nicht blöd.
Denn wie das Märchen vom Fischer und seiner Frau zeigt, sind die Wünsche von Frauen unbegrenzt, und hat sie das Eine will sie sogleich das Andere und so weiter und so fort.
Es ist wahr, Männer müssen sich ändern, und sie ändern sich bereits. Männer müssen aufhören als Verbrauchsmaterial der Gesellschaft (ergo Frauen) bereit zu stehen. Sie müssen sich fragen, wie ihr Leben aussehen soll, und sie werden erkennen, dass einem gelungenen und freien Leben Frauen und Kinder im Weg stehen, ohne den Nutzen und die Anerkennung zu liefern, die man(n) eigentlich erwarten dürfte.
Ein Mann muss mehr sein, als Ken im Barbiehaus seiner Frau.
DIE MUTTER, diesen furchtbaren Schatten aus der Kindheit, im Kopf loszuwerden, ist ein erster Schritt zur Heilung.
Das vorliegende Buch zeigt Probleme von falsch verstandener Männlichkeit, aber die Lösung kann nicht heißen, frauenkompatibler zu werden.

Montag, 18. April 2016

Der Mythos einer matriarchalen Vorgeschichte (Englisch)

CHAPTER ONE
The Myth of Matriarchal Prehistory
Why an Invented Past Won't Give Women a Future
By CYNTHIA ELLER
Beacon Press
Read the Review

Meeting Matriarchy


Once while I was browsing through On the Issues, a feminist magazine, I happened upon an advertisement for a T-shirt: "I Survived Five-Thousand Years of Patriarchal Hierarchies," it proclaimed (see Fig. 1.1). This same birthday for patriarchy, five thousand years in the past, was mentioned several times in a lecture I attended in 1992 in New York City. I heard this number very frequently in the late 1980s and early 1990s; I was researching the feminist spirituality movement, and five thousand is the most common age spiritual feminists assign to "the patriarchy." Perhaps I shouldn't have been surprised to hear it yet again. But I was: the speaker was Gloria Steinem, and I hadn't figured her for a partisan of this theory.
    As I later learned, Steinem had been speculating about the origins of the patriarchy as early as 1972, when she told the readers of Wonder Woman this story:


Once upon a time, the many cultures of this world were all part of the gynocratic age. Paternity had not yet been discovered, and it was thought ... that women bore fruit like trees—when they were ripe. Childbirth was mysterious. It was vital. And it was envied. Women were worshipped because of it, were considered superior because of it.... Men were on the periphery—an interchangeable body of workers for, and worshippers of, the female center, the principle of life.
The discovery of paternity, of sexual cause and childbirth effect, was as cataclysmic for society as, say, the discovery of fire or the shattering of the atom. Gradually, the idea of male ownership of children took hold....
Gynocracy also suffered from the periodic invasions of nomadic tribes.... The conflict between the hunters and the growers was really the conflict between male-dominated and female-dominated cultures.
... women gradually lost their freedom, mystery, and superior position. For five thousand years or more, the gynocratic age had flowered in peace and productivity. Slowly, in varying stages and in different parts of the world, the social order was painfully reversed. Women became the underclass, marked by their visible differences.


In 1972, Steinem was a voice in the wilderness with her talk of a past gynocratic age; only a handful of feminists had even broached the topic. The second wave of feminism was young then, but for most feminists the patriarchy was old, unimaginably old.
    Too old, some would say. The patriarchy is younger now, thanks to growing feminist acceptance of the idea that human society was matriarchal—or at least "woman-centered" and goddess-worshipping—from the Paleolithic era, 1.5 to 2 million years ago, until sometime around 3000 BCE. There are almost as many versions of this story as there are storytellers, but these are its basic contours:


* In a time before written records, society was centered around women. Women were revered for their mysterious life-giving powers, honored as incarnations and priestesses of the great goddess. They reared their children to carry on their line, created both art and technology, and made important decisions for their communities.
* Then a great transformation occurred—whether through a sudden cataclysm or a long, drawn-out sea change—and society was thereafter dominated by men. This is the culture and the mindset that we know as "patriarchy," and in which we live today.
* What the future holds is not determined, and indeed depends most heavily on the actions that we take now: particularly as we become aware of our true history. But the pervasive hope is that the future will bring a time of peace, ecological balance, and harmony between the sexes, with women either recovering their past ascendancy, or at last establishing a truly egalitarian society under the aegis of the goddess.


Not everyone who discusses this theory believes that the history of human social life on Earth happened this way. There is substantial dissension. But the story is circulating widely. It is a tale that is told in Sunday school classrooms, at academic conferences, at neopagan festivals, on network television, at feminist political action meetings, and in the pages of everything from populist feminist works to children's books to archaeological tomes. For those with ears to hear it, the noise the theory of matriarchal prehistory makes as we move into a new millennium is deafening.


My first encounter with the theory that prehistory was matriarchal came in 1979 in a class titled "Minoan and Mycenaean Greece." While on site at Knossos, our professor—an archaeologist with the American School of Classical Studies in Athens—noted that the artifactual evidence on the island of Crete pointed toward Minoan society being matriarchal. I don't recall much of what he said in defense of this assertion or what he meant by "matriarchal." All of this is overshadowed in my memory by the reaction of the other members of the class to the professor's statement: they laughed. Some of them nervously, some derisively. One or two expressed doubt. The general sentiment went something like this: "As if women would ever have run things, could ever have run things ... and if they did, men surely had to put an end to it!" And, as my classmates gleefully noted, men did put an end to it, for it was a matter of historical record, they said, that the civilization of Minoan Crete was displaced by the apparently patriarchal Mycenaeans.
    There were only a dozen or so of us there, ranging in age from teens to forties—Greeks, Turks, expatriate Americans—about evenly divided between women and men. The men's reactions held center stage (as men's reactions in college classes tended to do in 1979). I don't know what the other women in the class were thinking; they either laughed along with the men or said nothing. I felt the whole discussion amounted to cruel teasing of the playground variety, and I was annoyed with the professor for bringing it up and then letting it degenerate from archaeological observation to cheap joke. I left that interaction thinking, "Matriarchal? So what?" If a lot of snickering was all that prehistoric matriarchies could get me, who needed them?
    Having thus washed my hands of the theory of prehistoric matriarchy, I didn't encounter it again until the early 1980s, when I was in graduate school doing research on feminist goddess-worship. I heard the theory constantly then, from everyone I interviewed, and in virtually every book I read that came out of the feminist spirituality movement. This matriarchy was no Cretan peculiarity, but a worldwide phenomenon that stretched back through prehistory to the very origins of the human race. These "matriarchies"—often called by other names—were not crude reversals of patriarchal power, but models of peace, plenty, harmony with nature, and, significantly, sex egalitarianism.
    There was an answer here to my late adolescent question, "Matriarchal? So what?"—a thoroughly reasoned and passionately felt answer. Far from meaning nothing, the existence of prehistoric matriarchies meant everything to the women I met through my study of feminist spirituality. In both conversation and literature, I heard the evangelical tone of the converted: the theory of prehistoric matriarchy gave these individuals an understanding of how we came to this juncture in human history and what we could hope for in the future. It underwrote their politics, their ritual, their thealogy (or understanding of the goddess), and indeed, their entire worldview.
    As a student of religion, I was fascinated with this theory, with its power to explain history, to set a feminist and ecological ethical agenda, and incredibly, to change lives. Of course I knew theoretically that this is precisely what myths do—and this narrative of matriarchal utopia and patriarchal takeover was surely a myth, at least in the scholarly sense: it was a tale told repeatedly and reverently, explaining things (namely, the origin of sexism) otherwise thought to be painfully inexplicable. But to see a myth developing and gaining ground before my own eyes—and more significantly, in my own peer group—was a revelation to me. Here was a myth that, however recently created, wielded tremendous psychological and spiritual power.
    My phenomenological fascination with what I came to think of as "the myth of matriarchal prehistory" was sincere, and at times dominated my thinking. But it was accompanied by other, multiple fascinations. To begin with, once the memory of the derisive laughter at Knossos faded, I was intrigued with the idea of female rule or female "centeredness" in society. It was a reversal that had a sweet taste of power and revenge. More positively, it allowed me to imagine myself and other women as people whose biological sex did not immediately make the idea of their leadership, creativity, or autonomy either ridiculous or suspect. It provided a vocabulary for dreaming of utopia, and a license to claim that it was not mere fantasy, but a dream rooted in an ancient reality.
    In other words, I had no trouble appreciating the myth's appeal. Except for one small problem—and one much larger problem—I might now be writing a book titled Matriarchal Prehistory: Our Glorious Past and Our Hope for the Future. But if I was intrigued with the newness and power of the myth, and with its bold gender reversals, I was at least as impressed by the fact that anyone took it seriously as history. Poking holes in the "evidence" for this myth was, to rely on cliché, like shooting fish in a barrel. After a long day of research in the library, I could go out with friends and entertain them with the latest argument I'd read for matriarchal prehistory, made up entirely—I pointed out—of a highly ideological reading of a couple of prehistoric artifacts accompanied by some dubious anthropology, perhaps a little astrology, and a fatuous premise ... or two or three.
    When I picked up my research on feminist spirituality again in the late 1980s and early 1990S, I got to know many women involved in the movement, and I felt largely sympathetic toward their struggles to create a more female-friendly religion. But I continued to be appalled by the sheer credulousness they demonstrated toward their very dubious version of what happened in Western prehistory. The evidence available to us regarding gender relations in prehistory is sketchy and ambiguous, and always subject to the interpretation of biased individuals. But even with these limitations, what evidence we do have from prehistory cannot support the weight laid upon it by the matriarchal thesis. Theoretically, prehistory could have been matriarchal, but it probably wasn't, and nothing offered up in support of the matriarchal thesis is especially persuasive.
    However, a myth does not need to be true—or even necessarily be believed to be true—to be powerful, to make a difference in how people think and live, and in what people value. Yet even as I tried to put aside the question of the myth's historicity, I remained uncomfortable with it. It exerted a magnetic appeal for me, but an even stronger magnetic repulsion. Eventually I had to admit that something was behind my constant bickering about the myth's historicity, something more than a lofty notion of intellectual honesty and the integrity of historical method. For certainly there are other myths that I have never felt driven to dispute: White lotus flowers blossomed in the footsteps of the newly born Shakyamuni? Moses came down from Mount Sinai with the Ten Commandments carved into two stone tablets? Personally, I doubt that either of these things happened, but I would never waste my breath arguing these points with the faithful. Truth claims seem beside the point to me: what matters is why the story is told, the uses to which it is put and by whom.
    I have been a close observer of the myth of matriarchal prehistory for fifteen years now and have watched as it has moved from its somewhat parochial home in the feminist spirituality movement out into the feminist and cultural mainstream. But I haven't been able to cheer at the myth's increasing acceptance. My irritation with the historical claims made by the myth's partisans masks a deeper discontent with the myth's assumptions. There is a theory of sex and gender embedded in the myth of matriarchal prehistory, and it is neither original nor revolutionary. Women are defined quite narrowly as those who give birth and nurture, who identify themselves in terms of their relationships, and who are closely allied with the body, nature, and sex—usually for unavoidable reasons of their biological makeup. This image of women is drastically revalued in feminist matriarchal myth, such that it is not a mark of shame or subordination, but of pride and power. But this image is nevertheless quite conventional and, at least up until now, it has done an excellent job of serving patriarchal interests.
    Indeed, the myth of matriarchal prehistory is not a feminist creation, in spite of the aggressively feminist spin it has carried over the past twenty-five years. Since the myth was revived from classical Greek sources in 1861 by Johann Jakob Bachofen, it has had—at best—a very mixed record where feminism is concerned. The majority of men who championed the myth of matriarchal prehistory during its first century (and they have mostly been men) have regarded patriarchy as an evolutionary advance over prehistoric matriarchies, in spite of some lingering nostalgia for women's equality or beneficent rule. Feminists of the latter half of the twentieth century are not the first to find in the myth of matriarchal prehistory a manifesto for feminist social change, but this has not been the dominant meaning attached to the myth of matriarchal prehistory, only the most recent.
    Though there is nothing inherently feminist in matriarchal myth, this is no reason to disqualify it for feminist purposes. If the myth now functions in a feminist way, its antifeminist past can become merely a curious historical footnote. And it does function in a feminist way now, at least at a psychological level: there are ample testimonies to that. Many women—and some men too—have experienced the story of our matriarchal past as profoundly empowering, and as a firm foundation from which to call for, and believe in, a better future for us all.
    Why then take the time and trouble to critique this myth, especially since it means running the risk of splitting feminist ranks, which are thin enough as it is? Simply put, it is my feminist movement too, and when I see it going down a road which, however inviting, looks like the wrong way to me, I feel an obligation to speak up. Whatever positive effects this myth has on individual women, they must be balanced against the historical and archaeological evidence the myth ignores or misinterprets and the sexist assumptions it leaves Undisturbed. The myth of matriarchal prehistory postures as "documented fact," as "to date the most scientifically plausible account of the available information." These claims can be—and will be here—shown to be false. Relying on matriarchal myth in the face of the evidence that challenges its veracity leaves feminists open to charges of vacuousness and irrelevance that we cannot afford to court. And the gendered stereotypes upon which matriarchal myth rests persistently work to flatten out differences among women; to exaggerate differences between women and men; and to hand women an identity that is symbolic, timeless, and archetypal, instead of giving them the freedom to craft identities that suit their individual temperaments, skills, preferences, and moral and political commitments.
    In the course of my critique of feminist matriarchal myth, I do not intend to offer a substitute account of what happened between women and men in prehistoric times, or to determine whether patriarchy is a human universal or a recent historical phenomenon. These are questions that are hard to escape—feminist matriarchal myth was created largely in response to them—and intriguing to speculate upon. But the stories we spin out and the evidence we amass about the origins of sexism are fundamentally academic. They are not capable of telling us whether or how we might put an end to sexism. As I argue at the end of this book, these are moral and political questions; not scientific or historical ones.
    The enemies of feminism have long posed issues of patriarchy and sexism in pseudoscientific and historical terms. It is not in feminist interests to join them at this game, especially when it is so (relatively) easy to undermine the ground rules. We know enough about biological sex differences to know that they are neither so striking nor so uniform that we either need to or ought to make our policy decisions in reference to them. And we know that cultures worldwide have demonstrated tremendous variability in constructing and regulating gender, indicating that we have significant freedom in making our own choices about what gender will mean for us. Certainly recent history, both technological and social, proves that innovation is possible: we are not forever condemned to find our future in our past. Discovering—or more to the point, inventing—prehistoric ages in which women and men lived in harmony and equality is a burden that feminists need not, and should not bear. Clinging to shopworn notions of gender and promoting a demonstrably fictional past can only hurt us over the long run as we work to create a future that helps all women, children, and men flourish.


In spite of overwhelming drawbacks, the myth of matriarchal prehistory continues to thrive. Any adequate critique of this myth must be based on a proper understanding of it: who promotes it and what they stand to gain by doing so; how it has evolved and where and how it is being disseminated; and exactly what this story claims for our past and our future. It is to this descriptive task that the next two chapters are devoted.
(C) 2000 Cynthia Eller All rights reserved. ISBN: 0-8070-6792-X




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