Donnerstag, 31. Dezember 2020

Frontseite

Frontseite klingt sehr martialisch, so nach "Im Westen nichts Neues".
Aber das soll damit nicht gemeint sein.
Frontseite heißt Titelblatt, heißt: Was will dieser Blog mit dem seltsamen Namen?
Dieser Blog ist ein Männerblog. Er ist ein Männerblog, weil ich ein Mann bin und damit die männliche Sicht der Dinge einbringe. Er ist ein Männerblog, weil er die Anliegen der Männer- und Väterbewegung fördern soll, wie ich sie sehe.
Für mich sind Ziele der Männerbewegung:

  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen für Männer zu beseitigen,
  • Männern ein positves Selbstbild zu geben,
  • männliche Anliegen in die Gestaltung der Gesellschaft einzubringen,
  • die Entwicklung von Buben zu selbstbestimmten und selbstbewußten Männern zu fördern,
  • Männern einen offenen und ungezwungenen, unverklemmten Zugang zu ihrer Sexualität und ihrer Körperlichkeit zu ermöglichen,
  • Männer ein ungezwungenes und offenes Verhältnis zu anderen Männern zu ermöglichen
Für mich sind Ziele der Väterbewegung:


  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen von Vätern zu beseitigen,
  • die Rolle des Vaters in der Familie und im Bezug zu seinen Kindern zu stärken
  • das Miteinander von Vätern und Kindern zu fördern,
  • Vaterschaft stärker gesetzlich zu schützen
  • Vaterschaft und die wichtige Rolle derselben in der Gesellschaft stärker zu verdeutlichen.
Ich versuche in diesem Blog durch eigene Postings und durch Zitate, Diskusstionsgrundlagen und Argumentationshilfen zu geben.

Ein weiteres Thema, das mich beschäftigt ist, der Mensch in Staat und Gesellschaft und hier besonders die Nation als Gemeinschaft der rechtlich und politisch Gleichen.

Weitere Themen fließen ein, sofern sie mir wichtig sind, aber die obengenannten Themen sind die Kernthemen dieses Blogs, jedenfalls bis auf Weiteres.



Ein Wort zu Urheberrechten.
Ich verfolge mit meinem Blog keine kommerziellen Interessen. Es ist auch nicht meine Absicht, Autoren um ihren gerechten Lohn für geistige Arbeit zu bringen. Ganz im Gegenteil, es ist mein Ziel, Autoren, die zu den von mir ins Zentrum des Interesses gerückten Themen Bedeutendes zu sagen haben, bekannt zu machen, meine Leser auf diese Autoren aufmerksam zu machen und zu weiterer Lektüre zu animieren. In sofern betreibe ich eher Werbung, indem ich Texte in meinen Blog aufnehme.

Sollte sich dennoch jemand, in seinem Urheberrecht verletzt sehen, so genügt eine kurze Mail an dschindschin@email.de und ich lösche bzw. verkürze die entsprechenden Passagen.
Meine Leser weise ich darauf hin, dass Veröffentlichungen in meinem Blog nichts am Urheberrecht der ursprünglichen Autoren ändert, an die man sich also zu wenden hätte, wollte man die entsprechenden Texte anderweitig veröffentlichen.




Montag, 26. September 2016

The Obvious

The most obvious thing at first: I AM A GERMAN!

No, I'm not a blonde! I don't wear a mustache! I don't like to wear brown uniforms with a read band around my upper arm! But, I do have blue eyes and I am a great brute, really, because I would prefer Germany to be much, much, much more greater, that our eastern border, the natural eastern border, should be the Weichsel. Ok?! And what ist much worse, my english is not good enough, not good enough to your expectations, and not good enough to my expectations. And everywhere in the anglosphere, you would regognize my as a german, because you have prejudices, who seem to be true, like most prejudices!

The sense of prejudices is, to make life a little bit easier. If you have a set of prejudices, well founded prejudices, you prevent lots of harm. It is the hard way to learn, that in the wilderness a lion is a dangerous animal, when your head is in his mouth. And it is very wise to accept, that a lion is a lion and not a social construct. Our brain is able to categorize the world, to separate dead and living things, and to form groups of things and events, which are quite equal and to assign characteristics to each seperate group, properties, to handle them. The name of the game is objectification!
Objectification cuts all, what is individual or special and leaves a model, with all qualities, that are common.

When you see a stange woman, who looks like sluts do, who behaves like a slut, the chance is high, that she is a slut. And if you want to form a longterm relationship with a decent wife, it would be bad advice, to try to form this relationship with such a woman.

The same is true for men. If you find a dangerous man, with a long chain of changing relationships, with that sort of lifestyle with the big ME above, it is not wise, to choose this man, if you want to form a happy familiy, with a caring and sustaining father, a real good dad.

Every group of immigrants to the USA had their problems: the englishmen, the german, the italian, the ires, ... And all groups of immigrants made it. But one group did not: the blacks.
Yes, there are exceptions. There is such a thing, as white trash. Not every asian immigrant excels in math. Not every german immigrant is hardworking. But over the time you will find the bottom of society flooded with black people. And there is no country in black africa, which excels. And don´t mention white colonialism.

This is not a question of worth. We all are born equal (of equal worth and dignity). But we are very, very different and not only by culture. And so it is, that the black community offers a lot of excellent sportsmen, but, in relation to the germans or the jews, very little intellectuals. And this fact is obvious and a well founded reason for prejuctices and everyone is able to recognize a negroe, when he sees one.

Or take as example the arabs. In the arabian world very few scientific publications and more general, very few publications at all are to be found. And this is true for the whole muslim world. Why are muslims, in relation to the western wold, so dumb? Nature or nurture? Probably both! And they replace these lack of excellence by vociferation, religious zeal and violence. The results are to be seen and are the source of prejudices.

The time, when you needed dumb, strong men to fullfill a task, is long over. And so, living in a modern society, I'm not happy if there is immigration of black people or muslims. Yes, there are prejudices, but they are well founded. I'm not inclined, to take risks for my country and my family, only to overcome these prejudices.

Donnerstag, 8. September 2016

Kuckuckskinder

Was hier so euphemistisch als Kuckuckskinder daher kommt, ist tatsächlich ein handfester Betrug.


§ 263
Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
........
 Das Problem ist nämlich nicht, dass eine Frau einem Mann vorspiegelt, ein Kind mit ihm zu haben, sondern, dass der Mann dadurch Vermögensnachteile erleidet, Zeit und Geld für Mutter und Kind aufwendet, und das unter falschen Voraussetzungen.

Im Falle der Kuckuckskinder liegt also eine Straftat vor, und wer hier Probleme hat, das zu verstehen, der erinnere sich an den Enkeltrick, wo jemand einem alten Menschen vorspiegelt, dessen Enkel zu sein, um Geld zu ergaunern. Die Sache mit dem Kuckuckskind ist von Seiten der Mutter äquivalent zum Enkeltrick.

Nun kann man sagen, die Mutter, sofern sie mit verschiedenen Männern Sex hatte, kann gar nicht wissen, von welchem Mann das Kind ist, die Nennung des falschen Vaters, sei blos ein entschuldbarer Irrtum. Dies ist aber eine falsche Sicht der Dinge, denn wenn die, Mutter zum Zeitpunkt der Konzeption mit verschiedenen Männern Sex hatte, also gar nicht wissen kann, von welchem Mann das Kind stammt, dann gilt das, was bei einem Unfallwagen gilt: auch wenn der Schaden durch Reparatur nicht sichtbar ist, so muss der Verkäufer, der von dem Unfall weiß, den Käufer über den Mangel informieren, sonst wird das als Betrug gewertet, so wie ich einen Gebrauchtwagen nicht als Neuwagen verkaufen darf.

Und beim Betrug richtet sich der Strafanspruch des Staates und die zivilrechtlichen Ansprüche gegen den Betrüger, in unserem Falle die Betrügerin. Beim Unfallwagen richtet sich der Schadensersatzanspruch gegen den Verkäufer und nicht gegen den Vorbesitzer und nicht gegen dessen Unfallgegner.

Auch ist es heutzutage so, dass der Spruch "Pater incertus est" - Die Vaterschaft ist unsicher. - nicht mehr gilt, weil durch Gentests die Vaterschaft zweifelsfrei festgestellt werden kann, was eigentlich obligatorisch sein sollte.

Denn aus der Vaterschaft ergeben sich handfeste rechtliche und finanzielle Folgen, man denke nur an das Erbe.

Ein  Argument lautet, die biologische Vaterschaft sei doch gegenüber der sozialen Vaterschaft zu vernachlässigen, es sei also egal, ob das Kind vom sozialen Vater sei, oder nicht. Nun, dann gilt das natürlich auch für die Mutterschaft, denn während der 9 Monaten vor der Geburt, entsteht ja keine persönliche Beziehung zwischen der Uterusträgerin und dem Kind das da im Uterus wächst, was sich daran zeigt, dass Kindsvertauschungen meist durch die Väter entdeckt werden und nicht durch die Mütter.

Wie beim Vater knüpft sich auch bei der Mutter das soziale Band erst nach der Geburt. Nun, dann können wir ja alle Maßnahmen, zur Verhinderung von Kindsvertauschungen ja abschaffen, und es ist wie beim Kumpf (Safthändler): Man bringt seine Äpfel zum Kumpf, bekommt einen Gutschein, und kann dann Apfelsaft aus dem Fundus von Kumpf verbilligt bekommen. Man bekommt also Apfelsaft, von irgendwelchen Äpfeln, nicht von den Eigenen. Und dann bekommt eine Mutter eben nach der Geburt ein Kind von irgendwelchen Eltern. Ist auch gut für die Vermischung von Klassen und Rassen, nicht wahr?

Tatsächlich geht es aber um Rechtssicherheit und die Folgen fehlender Rechtssicherheit. So ist es ein Problem im Gebrauchtwagenhandel, dem Käufer  bei guten, hochpreisigen Wagen, die Qualität glaubhaft zu versichern, weil dieser sonst eben nicht bereit ist, den hohen Preis zu bezahlen. Ist Vaterschaft wertlos, werden sich weniger Männer dafür entscheiden, Vater zu werden. Es ist für Männer beleidigend, ein Hahnrei, ein betrogener Mann zu sein, und noch ehrloser ist, das Kind eines fremden Mannes aufzuziehen, es sei denn aus freier Entscheidung.

Und so wie es mir frei steht, einen reparierten Unfallwagen zu kaufen, nachdem mich der Verkäufer über diesen Mangel informiert hat, so steht es einem Mann frei, ein Kind großzuziehen, von der er nicht weiß, ob es seines ist, weil ihm die Mutter von den Seitensprüngen zur Zeit der Empfängnis erzählt hat, oder von dem er weiß, dass es nicht seines ist, weil ein Test das geklärt hat. Übrigens sollte es einer Mutter, die in einer festen Beziehung lebt, frei stehen, einen anonymen Vaterschaftstest durchzuführen, um die Vaterschaft ihres Kindes klären zu können, einen Vorgang, um den sie nicht herum kommt, will sie sich nicht des Betrugs strafbar machen.

Hier besteht eine Gesetzeslücke und ein Unrechtssystem in der Praxis, das mit einem Rechtsstaat nicht verträglich ist. Dass weder Volk noch Parlament hier Handlungsbedarf sehen, ist mir nicht verständlich. Zur sexuellen Selbstbestimmung gehört auch, dass mir als Mann nicht in betrügerischer Weise ein Kind untergeschoben wird.

Überhaupt, wenn sexuelle Selbstbestimmung so ein hohes Gut ist, dann muss "Nein heißt nein!" auch für Vaterschaft gelten. Denn aus der Bereitschaft mit einer Frau Sex zu haben, ist weder der Anspruch auf eine feste Beziehung, noch die Bereitschaft Kinder zu zeugen verbunden. Aber das ist ein anderes Thema.

Freitag, 26. August 2016

Nebenwirkungen

1 Definition Nebenwirkung

Als Nebenwirkungen, kurz NW, bezeichnet man weitere, in der Regel unerwünschte Wirkungen eines Medikaments bzw. einer pharmakologischen Substanz, die zusätzlich zur gewünschten Hauptwirkung auftreten.
Im Gegensatz zu einem adverse event besteht bei einer Nebenwirkung ("adverse reaction") immer der Verdacht auf einen kausalen Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments. Die Nebenwirkungen eines Arzneistoffs bestimmen sein Nebenwirkungsprofil.

1 Definition unerwünschtes Ereignis

Bei einem adverse event (AE), oder deutsch unerwünschtem Ereignis (UE), handelt es sich um einen unerwünschten Vorfall, der im Rahmen einer klinischen Studie zu einem Arzneimittel bei einem Patienten bzw. einer Versuchsperson auftritt.

2 Hintergrund

Im Gegensatz zu einer Nebenwirkung ist beim adverse event nur der zeitliche Zusammenhang von Bedeutung während ein kausaler Zusammenhang fakultativ ist (§ 3 Abs. 6 GCP-Verordnung GCP-V).
Der Verdachtsfall einer Nebenwirkung (suspected adverse reaction) liegt vor, wenn ein kausaler Zusammenhang mit der Studienmedikation vermutet wird.
Diese gilt als unerwartet, wenn sie nach Art oder Schweregrad nicht der vorliegenden Information über das Prüfpräparat entspricht (Prüferinformation).

Quelle: http://flexikon.doccheck.com 

Schon Paracelsus wusste, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Was sich auch in dem englischen Wortspiel wiederfindet: Every catch comes with a catch (Jeder Fang kommt mit einem Haken).

Und diese Nebenwirkung kann so stark, so schädigend sein, dass der Nutzen der gewünschten Wirkung dagegen unbedeutend wird. So gibt es antibiotisch wirkende Substanzen, die zytotoxisch auf Körperzellen wirken, so dass sie nie als Antibiotika, sondern ausschließlich als Zytostatika, d.h. zur Krebsbehandlung, Einsatz fanden.

Auch gewollte oder ungewollte Änderungen bei Sitte und Moral oder im rechtlichen Bereich, wobei sich bei Letzterem die Gesetzeslage oder eben auch die Auslegung der Gesetze in der Rechtssprechung ändern kann, auch solche Änderungen kommen mit Nebenwirkungen einher, die für das Individuum oder auch die Gesellschaft dramatische Veränderungen herbeiführen, die weit schädlicher sind, als der Nutzen, den die Änderung bewirken sollte.

Ich denke an die Kombination aus Scheidungsrecht und Sozialstaat, die zu einer immensen Zunahme allein(v)erziehender Mütter führt, schädlich für Mütter, Kinder und Gesellschaft. Gleiches gilt für die Ehe und Familie, die auf dem Rückzug sind, ebenfalls zum Schaden der Menschen und der Gesellschaft. Ich denke an das novellierte Sexualstrafrecht, das viel Misstrauen in Intimbeziehungen bringen, deren Entstehen ggf. verhindern wird.

An anderer Stelle habe ich mal den Begriff Heißer-Kaffee-Effekt erwähnt. Es ist auffällig, dass heißer Kaffee, wenn man auf ihn bläst, relativ schnell abkühlt, obwohl der Kaffespiegel in der Tasse nur unmerkbar sinkt. Der Grund liegt daran, dass Wärme tatsächlich Bewegungsenergie ist, d.h. die Wassermoleküle im Kaffee bewegen sich mehr oder weniger schnell, aber eben nicht einheitlich schnell. Und die ganz schnellen Wassermoleküle gehen sogar von der Flüssigkeits- in die Gasphase über und bilden auf der Wasserfläche eine dünne Dampfschicht, aus welcher sie durch Diffusion wieder in die Flüssigkeit zurückkehren oder den Kaffe in der Gegenrichtung verlassen.
Bläst man auf den Kaffee, entfernt man diese Dampfschicht, und damit den Teil der schnellen Wassermoleküle, welche sonst in den Kaffe zurückdiffundiert wären. Die Folge: die schnellsten, also heißesten Wassermoleküle verlassen den Kaffe besonders rasch, der Kaffe kühlt aus.

Und so ist es auch bei Lebewesen innerhalb einer Population. Manche sind ängstlicher. Manche sind flexibler in ihrem Verhalten. Manche reagieren auf Änderungen der Umwelt stärker. Und wenn nun durch Wandel von Sitte und Moral oder von Recht sich die Rahmenbedingungen ändern, so ändert ein bedeutsamer Teil der Menschen sein Verhalten rasch, und damit ändert sich auch das Klima im Volke rasch, ohne dass alle reagiert hätten.

Der Artikel  den ich bei Genderama gefunden habe, zeigt so ein Phänomen.

Vielleicht hängt das von der Autorin beklagte zurückhaltende Verhälten der Männer mit erfolgreich absolvierten Belehrungen über sexuelle Belästigung (sexual harassment) zusammen.
Denn in der der Definitin von sexual harassment heißt es:

 Sexual Harassment
Unwelcome sexual advances, requests for sexual favors, and other verbal or physical conduct of a sexual nature that tends to create a hostile or offensive (work) environment.

Und beim Flirten geht es doch wohl um sexual advances, und ob diese wellcome oder unwellcome sind, kann der Aktive bei diesem Vorgang erst im Nachhinein wissen.

Es soll Frauen geben, die nackt an den Strand gehen und sich beschweren, dass sie begafft werden. Es gibt Frauen, die sich wie Schlampen kleiden, sich wie Schlampen verhalten, sich selbst als Schlampen bezeichnen, aber von der (männlichen) Umwelt nicht als Schlampen beurteilt werden wollen. Es soll fette, häßliche Frauen geben, die von der (männlichen) Umwelt als schön beurteilt werden wollen. Wenn aber Frauen darauf bestehen, dass die Signale, welche sie senden, völlig irrelevant sind, dann wird es schwer, ihre Reaktion, z.B. auf ein Flirtsignal abzuschätzen, dann ist jede Frau eigentlich eine potentielle Falle (was sie sowieso ist, aber aus anderem Grunde). Und von Fallen hält man sich als Beute klugerweise fern.

Ich denke, dass Frauen eine feindseelige Umgebung (hostile environment) für flirtbereite Männer geschaffen haben und sich nun über die Nebenwirkungen dieser Entwicklung beschweren.

Aber so ist es eben. Ein überaktives Immunsystem wird die Bildung von Autoimmunerkrankungen und Allergien begünstigen, und ein subaktives Immunsystem die Entstehung bösartiger Gewebswucherungen.

Männer sind schlau und haben die Botschaft der Frauen ("fuck off") verstanden.

Samstag, 20. August 2016

Der Fisch und das Fahrrad

Eine verhängnisvolle Affäre hat sich in Großbritannien zugetragen, wo eine neue Geliebte (35 Jahre) die bisherige Geliebte (60 Jahre) eines Mannes (57 Jahre) ermordet hat.

Pressestimmen

Zwei Aspekte dieser Tragödie erscheinen mir bemerkenswert:

  1. Ion Johnson hält, trotz des tollen Sex mit der und der Jugend der neuen Geliebten, zu seiner bisherigen Geliebten.
  2. Es kommt zur Tragödie, obwohl die neue Geliebte ihrerseits die langjährige Geliebte eines anderen Mannes ist.
Eine wichtige Red-Pill Erkenntnis ist, dass Frauen die Gatekeeper zu Sex und die Männer Gatekeeper zu Committment sind.
Wie sehr Frauen darunter leiden und sich entwertet fühlen, wenn dieses Committment verweigert wird, zeigt dieser Fall. Bemerkenswert auch, dass sich die Aggression nicht gegen den Mann richtet, sondern gegen die Rivalin.
Der Feind der Frau ist die andere Frau. Im Spiel der Evolution ist der Mann aus der Sicht der Frau nur die Beute. Dazu kommt, dass Frauen für Männer in der Regel vertretbare Güter sind, d.h. ein Ensemble aus Gesicht, Titten, Hüfte, Hintern und Beinen, das einen nicht bedeutsamen Zusatznutzen liefert, den eigentlich jede Frau liefern kann. Erst durch langes Zusammenleben wird aus diesem Jederfrauprodukt die besondere, nun nicht mehr leicht ersetzbare, nicht vertretbare Person. Und das hatte Sadie, die langjährige Geliebte, der neuen Flamme voraus.
Dagegen ist der Mann, dem die Frau sich ganz hingibt, in jedem Fall ein Einzelstück, ihr privater Prinz, der kleine Gott in ihrer Welt, jedenfalls zu Beginn der Beziehung oder so lange es noch um die Phase der Beziehungsanbahnung geht. Das ändert sich, wenn sie glaubt, sie habe ihn. Dann kommt es bei der Frau zu dem Effekt, wie beim Mann am Morgen danach: die Ernüchterung.
Aus diesem Grunde war die alte, also die richtige Ehe, eine gute Erfindung gegen den buyers remorse, die Kaufreue.
Der Feminismus begreift nicht die Begrenzung menschlichen Handelns und Fühlens durch ganz konkrete Zwänge, denen die Geschlechter unterworfen sind. Er begreift nicht, dass der Wettbewerb des Lebens nicht zwischen Mann und Frau, sondern zwischen Mann und Mann bzw. Frau und Frau statt findet. Männer kämpfen um Erfolgt, Status und Anerkennung nicht, um Frauen zu deplazieren, sondern um aus der Masse der Männer herauszustechen. Und Frauen kämpfen, um aus der Masse der Frauen herauszustechen, um für DEN PRINZEN attraktiv zu sein, DEN PRINZEN dazu zu bringen, mit ihr eine verbindliche Beziehung einzugehen, seine Gene, seine Fähigkeiten, seinen Wohlstand mit ihr zu teilen, auf dass der Nachwuchs gegenüber dem Nachwuchs anderer Frauen einen Vorteil habe.
Nur wenige Frauen erstreben das Schicksal einer Sozialhilfequeen.
Und so wie Männer sehr darunter leiden, sexuell zurückgewiesen zu werden, so leiden Frauen sehr darunter, wenn kein Mann bereit ist, mit ihnen eine feste Beziehung einzugehen.
Also wieder nix mit dem Fisch und dem Fahrrad.
Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Wasser. Und ein Mann ohne Frau ist wie ein Hund ohne Floh.

Mittwoch, 3. August 2016

Sex and the Office

In dem Buch "Sex and the Office" setzt sich Kim Elsässer mit den Gräben zwischen den Geschlechtern auseinander, welche durch die Anti-Harassment-Politik vertieft werden, zum Schaden der Frauen, welche so von männlichen Mentoren, männlichen Netzwerken und wichtigen Informationen ausgeschlossen werden.
Sie belegt, anhand konkreter Zahlen, dass die Bemühungen um mehr Diversity, d.h. mehr Frauen, Schwarze und Hispanics im Management und höheren Management, gescheitert sind.
Sie zeigt, dass es den Unternehmen, bedroht von rechtlichen Konsequenzen, mehr um die Absicherung gegen solche, als um die eigentliche Ziele geht, nämlich z.B. was Harassment betrifft, eine freundliche und kollegiale Atmosphäre am Arbeitsplatz zu ermöglichen und zwar für Männer und Frauen.
Die Autorin beleuchtet die Qualität der Schulungen und die negativen Effekt, die selbst hochwertige Schulungen haben können. Eine dieser Folgen ist z.B. dass Frauen als schwach und schutzbedürftig erscheinen, Merkmale, die einen im Arbeitsleben nicht eben attraktiv machen. Wenige, die im Beruf vorankommen wollen, suchen die Freundschaft eines Weicheis. Die Trainings erzeugen bei einigen Männern ein, ich finde durchaus gerechtfertigtes, Gefühl der Bedrohung durch weibliche Kollegen und Untergebene, was zu Kontaktvermeidung und großer Vorsicht führt. Andere Männer fühlen sich durch diese Pflichtschulungen belästigt oder gar beleidigt, und da der (wohl richtige) Eindruck vorherrscht, hier gehe es nur um das Wohlbefinden von Frauen, werden die weiblichen Mitarbeiter des Unternehmens für diese Belästigungen verantwortlich macht, was zu eine schlechten Zusammenarbeit und einer Einschränkung der Kommunikation führt. Die Männer verschweigen ihre Verärgerung, aus gutem Grund, ändern aber ihr Verhalten zu Kolleginnen zu deren Nachteil.
Auch, und auch das wird im Buch an Studien festgemacht, hat sich gezeigt, dass das Anti-Harassment-Training offensichtlich eher einen gegenteiligen Effekt hat. Da durch die Schulungen der Eindruck erweckt wird, unangemessenes Verhalten zum anderen Geschlecht sei unter Männern Usus, sinkt die Hemmschwelle bei einigen Männern, nach dem Motto, wenn es doch alle tun....
Das Buch ist zur Gänze lesenswert. Besonders, weil die Autorin nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher kommt. Es ist auch kein Buch, das dem vorherrschenden Männer-Bashing huldigt. Es zeigt sich, dass Regeln und Handlungen, die aus guter Absicht und mit guten Zielen erlassen und durchgeführt werden, Nebenwirkungen zeigen, unerwartete Effekte, welche letztlich das Gegenteil des Beabsichtigten bewirken.
Da fällt mir doch gleich das neue Sexualstrafrecht ein.
Manche Kapitel beginnen mit einem Zitat, und gerade vor dem Hintergrund des neuen Sexualstrafrechts, das so euphorisch von den weiblichen und einigen männlichen Abgeordneten des Bundestages geradezu orgiastisch begrüßt wurde (nie waren die Sessel des Hohen Hauses so feucht), erscheint mir das Zitat von Lyndon B. Johnson besonders bemerkenswert:

You do not examine legislation in the light
of the benefits it will convey if properly 
administered, but in the light of the wrongs
it would do and the harms it would cause if
improperly administered.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Hass im Netz

 Hass ist ein starkes Wort, wie auch Liebe.

In der politischen Auseinandersetzung geht es fast nie um Liebe und Hass. Eigentlich sollte es um Interessen gehen. Und, Interessen zu haben und diese auch zu vertreten, ist legitim.
So mag es Menschen im deutschen Lande geben, die gar nicht genügend Fremde um sich herum versammelt sehen können, und dann gibt es solche, die mögen es, wenn alle Nachbarn und Freunde und Arbeitskollegen irgendwie sind wie sie. Diese Vorlieben können auch nach Situration verschieden sein. So wie einer die Pizza Quatro Stationi mit schön bunt gemischtem Belag mag, es aber beim Gemüsehändler schätzt, wenn die Ware sortenrein in der Auslage steht. Niemand hasst ,Möhren, nur weil er die Vermischung mit Grünkohl und Birnen ablehnt.
Und beide Vorlieben haben nichts mit Liebe oder Hass zu tun, es sind einfach Vorlieben, Präferenzen. Hinter diesen Vorlieben können Weltaschauungen, tiefe Überzeugungen stecken oder sie entspringen einem archaischen Bauchgefühl, Folge ererbter Erfahrungen der Vorfahren.

 Ein großer Reiz einerFernreise besteht doch darin, dort, in der Ferne, andere Menschen und andere Kulturen zu treffen, von der Landschaft ganz abgesehen. Wenn man nun mittels eines großen Rührlöffels alle Menschen durcheinander rührt, so dass am Ende nur ein beiger Einheitsbrei übrig bleibt, wo ist der Gewinn?
Und wenn ich die kulturelle und ethnische Vielfalt als Bereicherung empfinde, so heißt das noch lange nicht, dass ich das Fremde ablehne oder gar hasse.
Wenn ich gerne Kegeln gehe, in der Gruppe, dann bietet es sich doch an, mich mit Leuten zusammen zu tun, welche meine Leidenschaft teilen. Wenn ich bestimmte Werte und politische Vorstellungen habe, dann fühle ich mich am Wohlsten, wenn ich mich mit Leuten umgebe, welche meine Werte und Vorstellungen teilen. das heißt ja nicht, dass man nur im eigenen Saft schmoren muss. Aber diese warme Gefühl der Akzeptanz, des Dazugehörens, der Bestätigung der eigenen Flausen, das hat doch was.
Natürlich grenzt das ab. DIE ANDEREN sind natürlich die Idioten, die nur wegen ihres begrenzten Intellekts und ihrer einseitigen Wahrnehmung der Welt die elementare Erkinntnis verpasse, dass nämlich WIR im Recht sind.
Und jetzt beginnt die politische Auseinandersetzung,dieSuche nach Fakten und die Suche nach Mehrheiten und die Suche nach Konsens oder Kompromiss.
Hass entsteht, wenn eine Seite meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, jeden sachlichen Disput verhindert, Ausgrenzung und Rufmord betreibt,der Gegenseite das Recht abspricht, im politischen Prozess, ihr Anliegen zu vertreten.
In einem Posting in einem anderen Blog fiel der Begriff "binäres Denken", man kann es auch Schwarz-Weiß-Denken nennen. Die Wirklichkeit ist aber von Graustufen geprägt und zwischen Liebe und Hass gibt es viele, viele Zwischenstufen.