Donnerstag, 31. Dezember 2020

Frontseite

Frontseite klingt sehr martialisch, so nach "Im Westen nichts Neues".
Aber das soll damit nicht gemeint sein.
Frontseite heißt Titelblatt, heißt: Was will dieser Blog mit dem seltsamen Namen?
Dieser Blog ist ein Männerblog. Er ist ein Männerblog, weil ich ein Mann bin und damit die männliche Sicht der Dinge einbringe. Er ist ein Männerblog, weil er die Anliegen der Männer- und Väterbewegung fördern soll, wie ich sie sehe.
Für mich sind Ziele der Männerbewegung:

  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen für Männer zu beseitigen,
  • Männern ein positves Selbstbild zu geben,
  • männliche Anliegen in die Gestaltung der Gesellschaft einzubringen,
  • die Entwicklung von Buben zu selbstbestimmten und selbstbewußten Männern zu fördern,
  • Männern einen offenen und ungezwungenen, unverklemmten Zugang zu ihrer Sexualität und ihrer Körperlichkeit zu ermöglichen,
  • Männer ein ungezwungenes und offenes Verhältnis zu anderen Männern zu ermöglichen
Für mich sind Ziele der Väterbewegung:


  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen von Vätern zu beseitigen,
  • die Rolle des Vaters in der Familie und im Bezug zu seinen Kindern zu stärken
  • das Miteinander von Vätern und Kindern zu fördern,
  • Vaterschaft stärker gesetzlich zu schützen
  • Vaterschaft und die wichtige Rolle derselben in der Gesellschaft stärker zu verdeutlichen.
Ich versuche in diesem Blog durch eigene Postings und durch Zitate, Diskusstionsgrundlagen und Argumentationshilfen zu geben.

Ein weiteres Thema, das mich beschäftigt ist, der Mensch in Staat und Gesellschaft und hier besonders die Nation als Gemeinschaft der rechtlich und politisch Gleichen.

Weitere Themen fließen ein, sofern sie mir wichtig sind, aber die obengenannten Themen sind die Kernthemen dieses Blogs, jedenfalls bis auf Weiteres.



Ein Wort zu Urheberrechten.
Ich verfolge mit meinem Blog keine kommerziellen Interessen. Es ist auch nicht meine Absicht, Autoren um ihren gerechten Lohn für geistige Arbeit zu bringen. Ganz im Gegenteil, es ist mein Ziel, Autoren, die zu den von mir ins Zentrum des Interesses gerückten Themen Bedeutendes zu sagen haben, bekannt zu machen, meine Leser auf diese Autoren aufmerksam zu machen und zu weiterer Lektüre zu animieren. In sofern betreibe ich eher Werbung, indem ich Texte in meinen Blog aufnehme.

Sollte sich dennoch jemand, in seinem Urheberrecht verletzt sehen, so genügt eine kurze Mail an dschindschin@email.de und ich lösche bzw. verkürze die entsprechenden Passagen.
Meine Leser weise ich darauf hin, dass Veröffentlichungen in meinem Blog nichts am Urheberrecht der ursprünglichen Autoren ändert, an die man sich also zu wenden hätte, wollte man die entsprechenden Texte anderweitig veröffentlichen.




Freitag, 9. Dezember 2016

Sind wir ein Volk ?

Maybrit Illner stellte diese Frage in Ihrer Talkshow anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Wiedervereinigung.
Die Frage ist nicht banal, denn was soll das sein, ein Volk. In der nahen Vergangenheit war es auf dem Land nicht ungefährlich, eine Freundin im Nachbardorf zu haben, obwohl die Dorfbewohner sich wohl alle als Deutsche bezeichneten. Andererseits war es zur Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs gängig, dass sich diejenigen, die sich heute vielleicht als Angehörige eines Volks bezeichnen, dieses Volk als eine Rasse, also eine Sonderform von Mensch, verstanden. Der Rassegedanke stammt nicht von den Nazis, wurde von denen nur weiter verwendet.
Uns so wie wir von dem Schäferhund, dem Berhardiner, dem Pekinesen sprechen, so war es gängig von dem Deutschen, dem Franzosen, dem Russen zu sprechen. Mit Dekonstruktion hatten es unsere Vorfahren nicht so.
Denken wir daran, dass ab etwa 10.000 v.Chr. die Menschen begannen, Landwirtschaft zu betreiben und sesshaft wurden somit nicht besonders mobil waren, es sei denn die Not trieb sie dazu. Dadurch war die Verweildauer der Sippen in bestimmten Regionen lang, so dass sich abgegrenzte Vermehrungsgemeinschaften bildeten, und so auch charakteristische physische und psychische Eigenheiten. Und so war schon augenfällig, dass sich der Westphale von dem Rheinländer unterschied, jedenfalls meist, der Allemanne vom Franken. Selbst die Kultur konnte von Dorf zu Dorf, von Region zu Region stark differieren und der Begriff der Natio bezog sich auf das nähere Lebensumfeld, wie auch das Heimatgefühl.
So ewas wie Nationalgefühl, ein Zusammengehörigkeitsgefühl aller Franzosen, aller Deutscher, aller Italiener, das gab es nicht.
Gemeinschaft entsteht nämlich durch regelmäßigen Austausch, durch Klatsch und Tratsch und persönliches Kennenlernen. Das Gemeinschaftsgefühl, das wir Nationalismus nennen entsteht durch Mythen, durch Erzählungen und ist ein Glaube, wie jede Religion es ist.
Der Begriff  "Volk" wird unterschiedlich gebraucht.

Ursprünglich bezeichnete das Wort „Volk“ schlicht eine Menschenmenge, also viele Leute, so wie heute noch im Englischen von a lot of people die Rede ist. Wendungen des Typs „Es war viel Volk anwesend“ werden im Deutschen zunehmend ungebräuchlicher.
Wikipedia

Im Spanischen bedeutet Volk el pueblo, und pueblo heißt auch Dorf.
Es war die französische Revolution, welche die Bevölkerung des Königreichs Frankreich zum Staatsvolk erklärte und den Bürger (Bourgueois) zum Staatsbürger (Citoyen).

Es sind Mythen, Rituale und Gewohnheiten, welche aus einer  Bevölkerung ein Staatsvolk machen. Und wie ein Konzern, eine juristische Person, etwas Virtuelles ist, so ist auch ein Staat etwas Virtuelles.

Wenn dem aber so ist, so handelt unklug, wer die Mythen angreift, welche die Basis der Nation, des Staates und des inneren Friedens sind. Wenn sich die Bewohner der BRD nur noch als diejenigen empfinden, welche schon länger hier wohnen, dann verliert der Staat jede Legitimation. Und die Interessengegensätze der Regionen sind groß genug, eine Trennung zu rechtfertigen.

Wenn wir also kein Volk sind, dann ist es nicht länger einzusehen, wieso ferne in Berlin Angelegenheiten der Süd-, Ost- oder Westdeutschen geregelt werden sollten.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Was der Mensch dem Menschen schuldet

Nichts! Gar nichts! Nada! Rien! Nothing!

Nun sind Menschen soziale Wesen und können nur in Familien, Clans/Sippen, Stämmen, Staaten überleben, übringens in dieser Reihenfolge. Der Mensch kann ohne Staat sehr wohl überleben, wenn in einen Stamm eingebunden. Er kann auch ohne Stamm überleben, wenn in einen Clan/eine Sippe eingebunden, und er kann auch überleben wenn er nur in eine (Groß-)Familie eingebunden ist.

Nun besteht soziales Leben immer auf Austausch, wobei Nehmen und Geben zeitlich lange auseinander liegen können. Man denke an die hilflosen Kindern, die von ihren Eltern ernährt und groß gezogen werden, um dann ihrerseits die hinfälligen Eltern zu unterstützen. Damit dieses Nehmen und Geben funktioniert, besitzt eine soziale Gemeinschaft geschriebene und vor allem ungeschriebene Gesetze, die für den Einzelnen wechselseitige Verpflichtungen mit sich bringen. Diese werden bereits bei der Aufzucht eingebläut, so dass sie im Unbewussten, im Gewissen verankert werden. Auch ist der Mensch von Natur aus altruistisch. Es ist ihm angeboren, hilfsbereit zu sein. Der Begriff heißt Nächstenliebe und meint genau dies. Die innere Verpflichtung betrifft den Nächsten, nicht irgeneinen, nicht ganz Arabien, nicht ganz Afrika, nicht alle Elenden dieser Welt, sondern den direkt in der Nähe Befindlichen. Die Kirchen haben diese Nächstenliebe ausgedehnt, auf allgemeine und organisierte Mildtätigkeit, die Sozialisten und Kommunisten auf ganze Volksgruppen und Völker.

Der Mensch ist aber nicht des Menschen Bruder. Außerhalb der eigenen Gen- und Kulturgemeinschaft ist der Fremde primär erst einmal der Feind, der Konkurrent um knappe Resourcen. Der kurzdauernde Überfluss, der uns zur Zeit noch zuteil wird, lenkt von diesem Problem ab.
Und den Feind sollten wir klugerweise nicht füttern, damit er uns nicht eines Tages auffrisst. Die chinesische Geschichte gibt er anhand der Song-Dynastie ein abschreckendes Beispiel. Diese meinte mittels Tributzahlungen die nördlichen Reitervölker friedlich halten zu können, wurde dann aber brutalst von den Mongolen zerschlagen, die ihrerseits ein Kastensystem errichteten, bei dem die Chinesen die untersten Kasten stellten.

Sozialer Ausgleich heißt immer Diebstahl, staatlich begangener Diebstahl. Denn Steuer ist Diebstahl, Wegnahme ohne Gegenleistung.
Nun ruht wirtschaftlicher Erfolg natürlich in vorhandener Infrastruktur, und weswegen soll der, welcher im Rahmen dieser Infrastruktur zu Einkommen und/oder Wohlstand kommt, nicht sein Scherflein zum Erhalt der Infrastruktur beitragen. Auch ist einsichtig, dass derjenige, der mehr profitiert auch mehr bezahlt, weswegen eine prozentuale Besteuerung gerechtfertigt erscheint. Unberechtigt erscheint hingegen eine progressive Besteuerung, die man nur so verstehen kann: Rauspressen was irgend möglich ist.

Der Sozialstaat verwendet einen Großteil der abgepressten Steuer dazu, Wohltaten über Gruppen auszugießen, die als benachteiligt betrachtet werden.

Auch hierin kann ein vernünftiger Grund liegen: Wie wir alle wissen, ist das Leben ungerecht und unberechenbar. Wohlstand ist nicht immer ein Zeichen von Können und Fleiß, Elend nicht nur ein Zeichen von Unvermögen und Faulheit. Warum also nicht gegen die Fährnisse des Lebens eine Versicherung bilden, die das Überleben eines Jeden sichert, der abstürzt oder nie auf die Beine kommt.
Aber jede Versicherung braucht eine Begrenzung. Es kann nicht eine endliche Anzahl von Beitragszahlern eine unbegrenzte Zahl von Empfängern alimentieren, und wozu auch.
Leider werden die Mittel der Steuerzahler aber auch zweckentfremdet um Klientelpolitik zu betreiben, d.h. politische Gruppierungen zu unterstützen, vom Feminismus über den Genderismus bis zur AntiFA-SA.

Jeder Groschen, der dem Bürger auf diese Weise geraubt wird, geraubt, denn die Wegnahme geschieht unter Androhung ernsthaften Übels, vermindert die Fähigkeit des Bürgers, nach seinem Gusto zu leben, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu führen. Denn es ist nicht so, dass privater Konsum oder privates Sparen schlecht, staatlicher Konsum oder staatliches Sparen aber gut sind. Der Staat ist für den Menschen gemacht und nicht umgekehrt.

Das vergessen unsere Volksbeglücker aber, sobald sie in Amt und Würden sind.

Merke: Wer durch Wahl an die Spitze gelangt ist, ist noch lange nicht Elite!

Was wir erleben ist eine bestimmte Form von Ochlokratie, von Pöbelherrschaft, wobei sich der Pöbel in Parteien und Parlamenten befindet: Menschen ohne Erziehung und Werte, hohle Phrasendrescher, Narzisten und Wichtigtuer, denen es nur um Pöstchen geht. Schon die Berufsgruppen, die überwiegend Parlamente bevölkern, sind verdächtig: Juristen, Lehrer, Theologen. Juristen, die im Nachhinein alles besser wissen. Lehrer, die im Voraus alles besser wissen, und Theologen, die sowieso alles von Gott und der Welt wissen.
Es scheint so zu sein, dass Demokratie nicht die Besten an die Spitze befördert.

Dass sich das Volk von Fremden beherrschen lässt, von Menschen, die, so hat es den Anschein, zum beherrschten Volk gar keine emotionale Beziehung haben ("diejenigen, die schon länger hier wohnen"), sie vergessen, dass der Staat eine Illusion ist, ein Konstrukt, das nur in den Köpfen des Volkes existiert. Und wenn das Volk den Glauben an dieses Konstrukt verliert, dann endet an dieser Stelle der Staat.


Montag, 5. Dezember 2016

Von der Ehre bei Wikimannia genannt zu werden

Dieses Posting bezieht sich auf einen Artikel bei Jens Betrams Blog

Der Autor fühlt sich nicht geehrt bei Wikimannia erwähnt worden zu sein. Das ist erstaunlich, denn in einer Massengesellschaft ist negative Beachtung immer noch besser als Anonymität.

Jens Betrams hat einen Artikel über Vergewaltigungskultur geschrieben, und Wikimannia hat ein Zitat aus diesem Artikel mit den entsprechenden Links gepostet.

Dieses Zitat will ich hier nochmals wiedergeben:

“Eine Vergewaltigungskultur ist ein System von Weltanschauungen, das männliche sexuelle Aggression ermutigt und Gewalt gegen Frauen unterstützt. Es ist eine Gesellschaft, in der Gewalt als sexy und Sexualität als Gewalt betrachtet wird. In einer Vergewaltigungskultur erfahren Frauen eine fortgesetzte Androhung von Gewalt durch sexuelle Kommentare über sexuelle Berührung bis hin zur Vergewaltigung selbst. In einer Vergewaltigungskultur wird physischer und emotioneller Terror gegen Frauen als normal betrachtet. Männer und Frauen nehmen an, dass sexuelle Gewalt einfach eine unvermeidbare Tatsache ist, genau wie die Steuern oder der Tod. Doch diese Gewalt ist weder biologisch noch durch göttliche Weisung aufgezwungen. Vieles von dem, was wir als unabänderlich betrachten, ist in Wahrheit der Ausdruck von Normen und Werten, die sich ändern können.”
Eine Kultur ist niemals ein System von Weltanschauungen, eine Kultur kann auf verschiedenen Weltanschauungen beruhen. Wobei jede Weltanschauung an sich schon ein System darstellt, da aus verschiedenen Elementen bestehend, die verbunden sind, ein Ganzes bilden.
Kultur ist das, was geschieht, d.h. wahrnehmbar ist, sei es in Taten oder in Äußerungen.
Der Begriff Vergewaltigungskultur erscheint mir nur gerechtfertigt, wenn Vergewaltigung wesentlicher Teil dieser Kultur ist, von dieser Kultur regelrecht gefördert, von den Autoritäten und der öffentlichen Meinung gebilligt wird. Und Vergewaltigung meint auch Vergewaltigung, d.h. unter Gewalt oder Gewaltandrohung erzwungener Geschlechtsverkehr.
Nun ist es so, dass nicht nur Männer sexuell übergriffig sind. Der Autor ist auf einem Auge blind. Er blendet die weibliche sexuelle Aggression total aus. Von einer Vergewaltigungskultur wäre auch zu sprechen, wenn Autoritäten und öffentliche Meinung weibliches übergriffiges Verhalten dulden oder fördern würden.
Aus meiner Beobachtung wird weder in der westlichen Welt noch in der östlichen Welt sexuelle Aggression von Männern gegen Frauen, insbesonders Vergewaltigungen, staatlicherseits geduldet noch gesellschaftlich akzeptiert. In allen Gesellschaften wird aber sexuelle Gewalt gegen Männer (und Jungen) weitgehend ausgeblendet oder banalisiert, besonders dann, wenn sie von Frauen ausgeübt wird.
Eine Vergewaltigungskultur ist keine Gesellschaft. Überhaupt, was ist Gesellschaft. In einem (Staats-)Volk gibt es viele Gesellschaften, gute, weniger gute und schlechte. Und die unterscheiden sich in ihrer Kultur teilweise erheblich. Gewalt kann sexy sein, muss aber nicht. Es gibt Gesellschaften, bei denen Gewalt dazugehört, man denke an das Rockermilieu. Und ja, Frauen finden Gewalt sexy, wenn sie sich gegen Männer richtet. Männer finden Gewalt nicht sexy, sie ist aber ein Mittel, um Konflikte zu lösen, Autorität zu gewinnen, Ansehen zu gewinnen. Von Männern wird Gewaltbereitschaft erwartet, sonst wären Polizei und Militär unnütz. Frauen wenden (vor allem verdeckte) Gewalt gegen andere Frauen, aber auch gegen Männer an. Gewaltbereitschaft ist übrigens noch keine Gewalt. Aggression ist noch keine Gewalt. Die ritualisierten Kämpfe wehrhafter Tiere zeigen den Unterschied.
Sexualität hat mit Gewalt nichts zu tun, wohl aber mit Aggression. Es ist der Feminismus, der Sexualität (die Penetration) mit Gewalt gleichsetzt, ein irrer Gedanke. Essen hat mit Verschlingen zu tun, wer hätte es gedacht, und auch mit Scheißen. Lasst es doch einfach bleiben!
Sexuell motivierte Kommentare bzw. sexuell motivierte Berührungen, von Männern gegenüber Frauen bzw. von Frauen gegenüber Männern sind primär weder Androhung von noch Gewalt selbst. Um nur ein Beispiel zu geben, gibt es Frauen, die sich über die zu geringe Beachtung durch Männer in Deutschland beschweren, wie es Frauen gibt, welche sich über zu viel Beachtung durch Männer beschweren. Zwischen unsensiblem, unhöflichem, übergriffigen und gewalttätigen Verhalten liegen Welten. Schon unsensibles oder unhöfliches Verhalten als Gewalt zu bezeichnen, nutzt niemandem.
Wenn ich es schon als Gewalt empfinde, auf der Straße angesprochen zu werden, oder bewundernde Pfiffe zu ernent, dann habe ich sowieso ein Problem mit sozialen Interaktionen, sollte eine Ganzkörperverhüllung tragen und ein Schild mit dem Aufdruck "Bitte nicht beachten! Bitte nicht ansprechen!"
Ansonsten ist durch tägliche Beobachtung nicht zu erkennen, dass Frauen (mehr als Männer) in unserer Gesellschaft Gewalt ausgesetzt sind. Die Polizeistatistik spricht eine deutliche Sprache. Die Hauptsächlichen Gewaltopfer sind Männer.
Was emotionalen Terror betrifft, so sind hier ja Frauen die Spezialisten, und der emotionale Terror, den Frauen gegen Frauen und Frauen gegen Kinder und Männer ausüben wird im Diskurs meist ausgeblendet oder verharmlost. In sofern ist es gerechtfertigt, von einer Bitchingkultur zu sprechen.
Lassen wir mal das Wort "sexuell" weg, und wir finden, dass Gewalt eine Tatsache des Lebens ist, unerwünscht aber unvermeidlich. Interaktionen von Menschen können einen unguten Verlauf nehmen, Konflikte können eskalieren, Emotionen können hochkochen, Situationen können unerträglich werden.
Und dann gibt es bei Männern und Frauen noch die mit malignem Narzissmus oder Psychopathie, bei denen verdeckte und offene Gewalt zur Persönlichkeit gehören.
Es ist nicht so, dass (sieht man vom Militär ab) die Normen und Werte Gewalt fördern, sondern es erfordert große kulturelle und zivilisatorische Bemühungen, das natürliche Gewaltpotential des Menschen einzudämmen.
Der Friede ist stets Frucht einer Bemühung, Streit und Gewalt kann man schnell bekommen.

Wer den prozentualen Anteil der Frauen an den Gewaltopfern sieht, auch in Kriegen, wer sieht, wie Frauen auch vor unpersönlicher Gewalt, durch Unfälle, geschützt sind, man vergleiche die Zahl der Berufsunfälle, die Männer erleiden, mit der Zahl der Berufsunfälle, die Frauen erleiden., der erkennt, dass Frauen das geschützte Geschlecht sind. Keine westliche Gesellschaft fördert oder duldet Vergewaltigungen. Vergewaltiger stehen selbst unter Verbrechern im Gefängnis auf der untersten Stufe der Hierarchie.
Wer also in Deutschland außerhalb bestimmter "aufgeklärter" Kreise eine Vergewaltigungskultur erkennen kann, hat ordentlich einen an der Waffel.

Montag, 26. September 2016

The Obvious

The most obvious thing at first: I AM A GERMAN!

No, I'm not a blonde! I don't wear a mustache! I don't like to wear brown uniforms with a read band around my upper arm! But, I do have blue eyes and I am a great brute, really, because I would prefer Germany to be much, much, much more greater, that our eastern border, the natural eastern border, should be the Weichsel. Ok?! And what ist much worse, my english is not good enough, not good enough to your expectations, and not good enough to my expectations. And everywhere in the anglosphere, you would regognize my as a german, because you have prejudices, who seem to be true, like most prejudices!

The sense of prejudices is, to make life a little bit easier. If you have a set of prejudices, well founded prejudices, you prevent lots of harm. It is the hard way to learn, that in the wilderness a lion is a dangerous animal, when your head is in his mouth. And it is very wise to accept, that a lion is a lion and not a social construct. Our brain is able to categorize the world, to separate dead and living things, and to form groups of things and events, which are quite equal and to assign characteristics to each seperate group, properties, to handle them. The name of the game is objectification!
Objectification cuts all, what is individual or special and leaves a model, with all qualities, that are common.

When you see a stange woman, who looks like sluts do, who behaves like a slut, the chance is high, that she is a slut. And if you want to form a longterm relationship with a decent wife, it would be bad advice, to try to form this relationship with such a woman.

The same is true for men. If you find a dangerous man, with a long chain of changing relationships, with that sort of lifestyle with the big ME above, it is not wise, to choose this man, if you want to form a happy familiy, with a caring and sustaining father, a real good dad.

Every group of immigrants to the USA had their problems: the englishmen, the german, the italian, the ires, ... And all groups of immigrants made it. But one group did not: the blacks.
Yes, there are exceptions. There is such a thing, as white trash. Not every asian immigrant excels in math. Not every german immigrant is hardworking. But over the time you will find the bottom of society flooded with black people. And there is no country in black africa, which excels. And don´t mention white colonialism.

This is not a question of worth. We all are born equal (of equal worth and dignity). But we are very, very different and not only by culture. And so it is, that the black community offers a lot of excellent sportsmen, but, in relation to the germans or the jews, very little intellectuals. And this fact is obvious and a well founded reason for prejuctices and everyone is able to recognize a negroe, when he sees one.

Or take as example the arabs. In the arabian world very few scientific publications and more general, very few publications at all are to be found. And this is true for the whole muslim world. Why are muslims, in relation to the western wold, so dumb? Nature or nurture? Probably both! And they replace these lack of excellence by vociferation, religious zeal and violence. The results are to be seen and are the source of prejudices.

The time, when you needed dumb, strong men to fullfill a task, is long over. And so, living in a modern society, I'm not happy if there is immigration of black people or muslims. Yes, there are prejudices, but they are well founded. I'm not inclined, to take risks for my country and my family, only to overcome these prejudices.

Donnerstag, 8. September 2016

Kuckuckskinder

Was hier so euphemistisch als Kuckuckskinder daher kommt, ist tatsächlich ein handfester Betrug.


§ 263
Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
........
 Das Problem ist nämlich nicht, dass eine Frau einem Mann vorspiegelt, ein Kind mit ihm zu haben, sondern, dass der Mann dadurch Vermögensnachteile erleidet, Zeit und Geld für Mutter und Kind aufwendet, und das unter falschen Voraussetzungen.

Im Falle der Kuckuckskinder liegt also eine Straftat vor, und wer hier Probleme hat, das zu verstehen, der erinnere sich an den Enkeltrick, wo jemand einem alten Menschen vorspiegelt, dessen Enkel zu sein, um Geld zu ergaunern. Die Sache mit dem Kuckuckskind ist von Seiten der Mutter äquivalent zum Enkeltrick.

Nun kann man sagen, die Mutter, sofern sie mit verschiedenen Männern Sex hatte, kann gar nicht wissen, von welchem Mann das Kind ist, die Nennung des falschen Vaters, sei blos ein entschuldbarer Irrtum. Dies ist aber eine falsche Sicht der Dinge, denn wenn die, Mutter zum Zeitpunkt der Konzeption mit verschiedenen Männern Sex hatte, also gar nicht wissen kann, von welchem Mann das Kind stammt, dann gilt das, was bei einem Unfallwagen gilt: auch wenn der Schaden durch Reparatur nicht sichtbar ist, so muss der Verkäufer, der von dem Unfall weiß, den Käufer über den Mangel informieren, sonst wird das als Betrug gewertet, so wie ich einen Gebrauchtwagen nicht als Neuwagen verkaufen darf.

Und beim Betrug richtet sich der Strafanspruch des Staates und die zivilrechtlichen Ansprüche gegen den Betrüger, in unserem Falle die Betrügerin. Beim Unfallwagen richtet sich der Schadensersatzanspruch gegen den Verkäufer und nicht gegen den Vorbesitzer und nicht gegen dessen Unfallgegner.

Auch ist es heutzutage so, dass der Spruch "Pater incertus est" - Die Vaterschaft ist unsicher. - nicht mehr gilt, weil durch Gentests die Vaterschaft zweifelsfrei festgestellt werden kann, was eigentlich obligatorisch sein sollte.

Denn aus der Vaterschaft ergeben sich handfeste rechtliche und finanzielle Folgen, man denke nur an das Erbe.

Ein  Argument lautet, die biologische Vaterschaft sei doch gegenüber der sozialen Vaterschaft zu vernachlässigen, es sei also egal, ob das Kind vom sozialen Vater sei, oder nicht. Nun, dann gilt das natürlich auch für die Mutterschaft, denn während der 9 Monaten vor der Geburt, entsteht ja keine persönliche Beziehung zwischen der Uterusträgerin und dem Kind das da im Uterus wächst, was sich daran zeigt, dass Kindsvertauschungen meist durch die Väter entdeckt werden und nicht durch die Mütter.

Wie beim Vater knüpft sich auch bei der Mutter das soziale Band erst nach der Geburt. Nun, dann können wir ja alle Maßnahmen, zur Verhinderung von Kindsvertauschungen ja abschaffen, und es ist wie beim Kumpf (Safthändler): Man bringt seine Äpfel zum Kumpf, bekommt einen Gutschein, und kann dann Apfelsaft aus dem Fundus von Kumpf verbilligt bekommen. Man bekommt also Apfelsaft, von irgendwelchen Äpfeln, nicht von den Eigenen. Und dann bekommt eine Mutter eben nach der Geburt ein Kind von irgendwelchen Eltern. Ist auch gut für die Vermischung von Klassen und Rassen, nicht wahr?

Tatsächlich geht es aber um Rechtssicherheit und die Folgen fehlender Rechtssicherheit. So ist es ein Problem im Gebrauchtwagenhandel, dem Käufer  bei guten, hochpreisigen Wagen, die Qualität glaubhaft zu versichern, weil dieser sonst eben nicht bereit ist, den hohen Preis zu bezahlen. Ist Vaterschaft wertlos, werden sich weniger Männer dafür entscheiden, Vater zu werden. Es ist für Männer beleidigend, ein Hahnrei, ein betrogener Mann zu sein, und noch ehrloser ist, das Kind eines fremden Mannes aufzuziehen, es sei denn aus freier Entscheidung.

Und so wie es mir frei steht, einen reparierten Unfallwagen zu kaufen, nachdem mich der Verkäufer über diesen Mangel informiert hat, so steht es einem Mann frei, ein Kind großzuziehen, von der er nicht weiß, ob es seines ist, weil ihm die Mutter von den Seitensprüngen zur Zeit der Empfängnis erzählt hat, oder von dem er weiß, dass es nicht seines ist, weil ein Test das geklärt hat. Übrigens sollte es einer Mutter, die in einer festen Beziehung lebt, frei stehen, einen anonymen Vaterschaftstest durchzuführen, um die Vaterschaft ihres Kindes klären zu können, einen Vorgang, um den sie nicht herum kommt, will sie sich nicht des Betrugs strafbar machen.

Hier besteht eine Gesetzeslücke und ein Unrechtssystem in der Praxis, das mit einem Rechtsstaat nicht verträglich ist. Dass weder Volk noch Parlament hier Handlungsbedarf sehen, ist mir nicht verständlich. Zur sexuellen Selbstbestimmung gehört auch, dass mir als Mann nicht in betrügerischer Weise ein Kind untergeschoben wird.

Überhaupt, wenn sexuelle Selbstbestimmung so ein hohes Gut ist, dann muss "Nein heißt nein!" auch für Vaterschaft gelten. Denn aus der Bereitschaft mit einer Frau Sex zu haben, ist weder der Anspruch auf eine feste Beziehung, noch die Bereitschaft Kinder zu zeugen verbunden. Aber das ist ein anderes Thema.

Freitag, 26. August 2016

Nebenwirkungen

1 Definition Nebenwirkung

Als Nebenwirkungen, kurz NW, bezeichnet man weitere, in der Regel unerwünschte Wirkungen eines Medikaments bzw. einer pharmakologischen Substanz, die zusätzlich zur gewünschten Hauptwirkung auftreten.
Im Gegensatz zu einem adverse event besteht bei einer Nebenwirkung ("adverse reaction") immer der Verdacht auf einen kausalen Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments. Die Nebenwirkungen eines Arzneistoffs bestimmen sein Nebenwirkungsprofil.

1 Definition unerwünschtes Ereignis

Bei einem adverse event (AE), oder deutsch unerwünschtem Ereignis (UE), handelt es sich um einen unerwünschten Vorfall, der im Rahmen einer klinischen Studie zu einem Arzneimittel bei einem Patienten bzw. einer Versuchsperson auftritt.

2 Hintergrund

Im Gegensatz zu einer Nebenwirkung ist beim adverse event nur der zeitliche Zusammenhang von Bedeutung während ein kausaler Zusammenhang fakultativ ist (§ 3 Abs. 6 GCP-Verordnung GCP-V).
Der Verdachtsfall einer Nebenwirkung (suspected adverse reaction) liegt vor, wenn ein kausaler Zusammenhang mit der Studienmedikation vermutet wird.
Diese gilt als unerwartet, wenn sie nach Art oder Schweregrad nicht der vorliegenden Information über das Prüfpräparat entspricht (Prüferinformation).

Quelle: http://flexikon.doccheck.com 

Schon Paracelsus wusste, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Was sich auch in dem englischen Wortspiel wiederfindet: Every catch comes with a catch (Jeder Fang kommt mit einem Haken).

Und diese Nebenwirkung kann so stark, so schädigend sein, dass der Nutzen der gewünschten Wirkung dagegen unbedeutend wird. So gibt es antibiotisch wirkende Substanzen, die zytotoxisch auf Körperzellen wirken, so dass sie nie als Antibiotika, sondern ausschließlich als Zytostatika, d.h. zur Krebsbehandlung, Einsatz fanden.

Auch gewollte oder ungewollte Änderungen bei Sitte und Moral oder im rechtlichen Bereich, wobei sich bei Letzterem die Gesetzeslage oder eben auch die Auslegung der Gesetze in der Rechtssprechung ändern kann, auch solche Änderungen kommen mit Nebenwirkungen einher, die für das Individuum oder auch die Gesellschaft dramatische Veränderungen herbeiführen, die weit schädlicher sind, als der Nutzen, den die Änderung bewirken sollte.

Ich denke an die Kombination aus Scheidungsrecht und Sozialstaat, die zu einer immensen Zunahme allein(v)erziehender Mütter führt, schädlich für Mütter, Kinder und Gesellschaft. Gleiches gilt für die Ehe und Familie, die auf dem Rückzug sind, ebenfalls zum Schaden der Menschen und der Gesellschaft. Ich denke an das novellierte Sexualstrafrecht, das viel Misstrauen in Intimbeziehungen bringen, deren Entstehen ggf. verhindern wird.

An anderer Stelle habe ich mal den Begriff Heißer-Kaffee-Effekt erwähnt. Es ist auffällig, dass heißer Kaffee, wenn man auf ihn bläst, relativ schnell abkühlt, obwohl der Kaffespiegel in der Tasse nur unmerkbar sinkt. Der Grund liegt daran, dass Wärme tatsächlich Bewegungsenergie ist, d.h. die Wassermoleküle im Kaffee bewegen sich mehr oder weniger schnell, aber eben nicht einheitlich schnell. Und die ganz schnellen Wassermoleküle gehen sogar von der Flüssigkeits- in die Gasphase über und bilden auf der Wasserfläche eine dünne Dampfschicht, aus welcher sie durch Diffusion wieder in die Flüssigkeit zurückkehren oder den Kaffe in der Gegenrichtung verlassen.
Bläst man auf den Kaffee, entfernt man diese Dampfschicht, und damit den Teil der schnellen Wassermoleküle, welche sonst in den Kaffe zurückdiffundiert wären. Die Folge: die schnellsten, also heißesten Wassermoleküle verlassen den Kaffe besonders rasch, der Kaffe kühlt aus.

Und so ist es auch bei Lebewesen innerhalb einer Population. Manche sind ängstlicher. Manche sind flexibler in ihrem Verhalten. Manche reagieren auf Änderungen der Umwelt stärker. Und wenn nun durch Wandel von Sitte und Moral oder von Recht sich die Rahmenbedingungen ändern, so ändert ein bedeutsamer Teil der Menschen sein Verhalten rasch, und damit ändert sich auch das Klima im Volke rasch, ohne dass alle reagiert hätten.

Der Artikel  den ich bei Genderama gefunden habe, zeigt so ein Phänomen.

Vielleicht hängt das von der Autorin beklagte zurückhaltende Verhälten der Männer mit erfolgreich absolvierten Belehrungen über sexuelle Belästigung (sexual harassment) zusammen.
Denn in der der Definitin von sexual harassment heißt es:

 Sexual Harassment
Unwelcome sexual advances, requests for sexual favors, and other verbal or physical conduct of a sexual nature that tends to create a hostile or offensive (work) environment.

Und beim Flirten geht es doch wohl um sexual advances, und ob diese wellcome oder unwellcome sind, kann der Aktive bei diesem Vorgang erst im Nachhinein wissen.

Es soll Frauen geben, die nackt an den Strand gehen und sich beschweren, dass sie begafft werden. Es gibt Frauen, die sich wie Schlampen kleiden, sich wie Schlampen verhalten, sich selbst als Schlampen bezeichnen, aber von der (männlichen) Umwelt nicht als Schlampen beurteilt werden wollen. Es soll fette, häßliche Frauen geben, die von der (männlichen) Umwelt als schön beurteilt werden wollen. Wenn aber Frauen darauf bestehen, dass die Signale, welche sie senden, völlig irrelevant sind, dann wird es schwer, ihre Reaktion, z.B. auf ein Flirtsignal abzuschätzen, dann ist jede Frau eigentlich eine potentielle Falle (was sie sowieso ist, aber aus anderem Grunde). Und von Fallen hält man sich als Beute klugerweise fern.

Ich denke, dass Frauen eine feindseelige Umgebung (hostile environment) für flirtbereite Männer geschaffen haben und sich nun über die Nebenwirkungen dieser Entwicklung beschweren.

Aber so ist es eben. Ein überaktives Immunsystem wird die Bildung von Autoimmunerkrankungen und Allergien begünstigen, und ein subaktives Immunsystem die Entstehung bösartiger Gewebswucherungen.

Männer sind schlau und haben die Botschaft der Frauen ("fuck off") verstanden.